Urologie für Frau & Mann
Vorsorge kann Leben retten – besonders in der Urologie. Denn viele urologische Tumorerkrankungen wie Prostatakrebs, Blasenkrebs oder Hodenkrebs lassen sich bei frühzeitiger Diagnose sehr gut behandeln oder sogar vollständig heilen.
Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine sehr häufige Veränderung bei Männern ab dem mittleren Lebensalter. Etwa jeder zweite Mann über 50 entwickelt im Laufe der Zeit typische Beschwerden beim Wasserlassen, die mit der zunehmenden Größe der Prostata zusammenhängen.
Wenn Sie nachts regelmäßig mehrmals aufwachen müssen, um Wasser zu lassen, spricht man von Nykturie. Was zunächst harmlos erscheinen mag, kann auf urologische oder internistische Ursachen hinweisen.
Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) gehören zu den häufigsten urologischen Beschwerden bei Männern .
Veränderungen, Beschwerden oder Schmerzen im Bereich der äußeren Genitalien (Penis, Hoden, Nebenhoden, Hodensack, Vorhaut) sind für viele Männer ein sensibles Thema.
Harnwegsinfekte gehören zu den häufigsten urologischen Beschwerden bei Frauen – insbesondere in bestimmten Lebensphasen wie nach der Pubertät, während der Schwangerschaft oder in und nach den Wechseljahren.
Viele Frauen kennen das Problem: häufiger, plötzlicher Harndrang, der kaum zu kontrollieren ist, und manchmal sogar ungewollter Urinverlust.
Ungewollter Harnverlust bei körperlicher Anstrengung – etwa beim Husten, Niesen, Lachen, Heben oder Sport – kann ein deutliches Anzeichen für eine Belastungsinkontinenz sein.
Bleibt nach dem Wasserlassen eine gewisse Menge Urin in der Blase zurück, kann sie zu wiederkehrenden Harnwegsinfektionen, Blasenentleerungsstörungen, Schmerzen oder sogar Nierenschäden führen.